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Ansprechpartner

Ute Grajek

Frau
Ute Grajek

Tel: 03525 733028
u.grajek@drk-riesa.de

Klötzerstr. 35
01587 Riesa

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Wohnungslosigkeit

Wohnraum befriedigt nicht nur grundlegende menschliche Bedürfnisse oder bietet Schutz vor Kälte und Regen, sondern ist in unserer Gesellschaft auch eine notwendige Voraussetzung für die Sicherung einer eigenen Existenzgrundlage durch Arbeit.

Eine DRK-Kältehelferin versorgt zwei Obdachlose mit heißen Getränken.
Foto: R. Wichert / DRK

Welche Hilfe leistet das Rote Kreuz?

Tag der offenen Tür 2009
Foto: A. Zelck / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz bietet nicht nur das "traditionelle" Angebot der Übernachtungsheime, sondern auch speziellere Hilfen wie Beratungs- und Bereuungsstellen und betreutes Wohnen.

Was kostet die Hilfe für Wohnungslose

Die Hilfsangebote für Wohnungslose sind in der Regel kostenlos.

Wie werden die Leistungen des DRK finanziert?

Das DRK verwendet für diese Aufgabe Spendenmittel und öffentliche Gelder.

Das Angebot im Obdachlosenheim des DRK Kreisverband Riesa e.V.

Unser Heim ist eine Stätte für Wohnungslose und von der Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Es bietet Platz für 47 in Not geratene Menschen.

Das ambulant betreute Wohnen nach § 67 SGB XII dient zur Reintegration und Resozialisierung.

Homestory "Leben im Obdachlosenheim Riesa"

Wir zeigen aktuelle Ausschnitte aus dem Leben im Obdachlosenheim Riesa.

Auch hier wird gelebt, gearbeitet und manchmal ein bisschen gefeiert, gelacht und geweint und man freut sich an kleinen alltäglichen Verrichtungen und Dingen - denn Wohnungslose leben nicht in den Tag hinein...!

Flüchtlingshilfe mal anders!

Foto: U. Grajek/DRK Riesa

Die 7 Grundsätze der Rot-Kreuz-Bewegung werden beim DRK Kreisverband Riesa e.V. auch bei der Ableistung der humantären Hilfe für Menschen, die sich in einer Notlage befinden, angewendet. Um u. a. die Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft zu fördern, wurde ganz unbürokratisch ein Flüchtling über die Euro-Schule Meißen in ein Praktikum im Obdachlosenheim integriert.

Foto: U. Grajek/DRK Riesa

Der Flüchtling, der die Arbeit in der Obdachlosenunterkunft unterstützt, wohnt bereits seit einem Jahr in einer Wohnung im Landkreis Meißen und hilft nun den Bewohnern bei der Säuberung des Objektes. Dabei erhielt er ganz nebenbei auch noch Einblicke in die über das DRK stattfindende Kleidersammlung und die Belieferung der drei DRK-Kleiderläden im Altkreis Riesa mit den gespendeten Altkleidern und -textilien.

Für alle Seiten eine tolle Bereicherung!

 

 

Endlich wieder in eigenen Wohnraum - gelungene Re-Sozialisierung

Foto: U. Grajek/DRK Riesa

Der schönste "Lohn" für die Heimleitung und den Träger zugleich:

Ein Bewohner verlässt nach erfolgreicher Re-Integration und Re-Sozialisierung das Obdachlosenheim in eigenen, privat genutzten Wohnraum. Besonders schön dabei ist: die anderen Bewohner helfen beim Beladen des Fahrzeuges und beim kompletten Umzug tatkräftig mit.

...und Unterstützung gibt es für die 1. Ausstattung als Einstieg

Foto: U. Grajek/DRK Riesa

 

Gespendeter Hausrat macht es möglich:

Dem nun ehemaligen Bewohner wird ein "Starterpaket" in das neue, eigene Leben mitgegeben. Damit soll der Start erleichtert werden und die Wiedereingliederung möglichst reibungslos gelingen.

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

Pflegeprojekte

Wer denkt, Wohnungslose leben in den Tag hinein, der irrt. Im Rahmen von Resozialisierungsmaßnahmen der Bewohner wird ein Pflegeobjekt und ein Arbeitsprojekt angeboten, welche von den Obdachlosen mit viel Fleiß und Engagement angenommen werden und der Reintegration dienen.

Rege Kooperation zwischen dem Obdachlosenheim und der Oberschule "Merzdorfer Park"

Foto: S. Kramer/DRK Riesa

Seit über 10 Jahren existiert eine enge Verbindung zwischen dem Obdachlosenheim des DRK Riesa und der Oberschule "Am Merzdorfer Park". In jedem Jahr besuchen die Klassen der Oberschule das Heim, besichtigen es, nehmen Einblick in das Leben und Wohnen der Bewohner. Die Leiterin der Einrichtung erläutert den Schülern, wie Menschen obdachlos werden können, wie sich ihr sozialer Status verändert und welcher Anstrengungen es bedarf, zurück ins "normale Leben" zu finden. Den Schülern bietet sich in direkter Anschauung ein Stück gesellschaftlicher Lebenswirklichkeit, das sie stark beeindruckt, zum Nachdenken zwingt und auch viele Fragen hervorruft. Im Gemeinschaftsunterricht werden sie durch die Pädagogen der Schule auf den Besuch vorbereitet.

Foto: U. Grajek/DRK Riesa

Die Schüler machen sich während des Vortrages Notizen und nehmen sie als Grundlage für Schülervorträge im Unterricht. Die vermittelten Erfahrungen der Heimbewohner führen bei den Schülern zu hoher Konzentration. Die Öffentlichkeitsarbeit des Obdachlosenheimes des DRK Riesa wird von der Schule dankbar angenommen.